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Inhaltsverzeichnis

Die Comics gibt es nur in der Taschenbuchausgabe

   Inhalt

6.3 Positiv – Negativ – Narrativ

Lesedauer: 9 Minuten

Was empfindest du als gut (positiv) und was empfindest du als schlecht oder böse (negativ)?

Diese Frage beantwortet sich für dich wahrscheinlich spontan, ohne großes Nachdenken. Für dich ist ganz klar, wie gut und böse aussehen. Wer andere verletzt oder ihr Hab und Gut nimmt, es beschädigt oder zerstört, der handelt schlecht oder böse. Wir stufen da noch nach Vorsatz und Unfall ab. Zufällige Verletzungen ohne Absicht sind unter Umständen entschuldbar, vorsätzliche Handlungen in dieser Richtung eher nicht.

Mord, Totschlag, Attentate, Raub, Überfall, Vergewaltigung, Misshandlung, Diebstahl, Betrug, vorsätzliche Sachbeschädigung, heißen die Delikte, die wir häufig in Polizeiberichten oder Kriminalgeschichten lesen, hören und sehen. Sie sind alle böse. Hexenverbrennung sehen wir heute nicht mehr als Option, die Todesstrafe oder Strafen wie Gliedmaßen abtrennen oder Brandzeichen verpassen und aus der Gesellschaft ausstoßen, sind nicht mehr zeitgemäß. Wir setzen in unserem Kulturkreis auf Rehabilitation und geben jedem Verbrecher mehrere Chancen, sich wieder als guter Bürger in die Gesellschaft zu integrieren. Zu anderen Zeiten waren oder in anderen Kulturkreisen sind solche Strafen vollkommen legitim. Sie wurden früher und werden an manchen Orten auch heute noch als angebracht angesehen. In manchen Ländern ist es vollkommen in Ordnung, wenn der Staat seine Bürger entmündigt oder enteignet, sie einsperrt, foltert, vergewaltigt und ermordet. Frauen bekommen andere Strafen für Ehebruch, als Männer. Menschen mit bestimmten Beeinträchtigungen wurden und werden systematisch getötet oder für immer weggesperrt.

Was als gut und was als schlecht oder böse gilt, kommt immer auf den Kontext, also die Umgebung, an. In welcher Kultur und welcher Epoche befinde ich mich? Bei den Römern gab es Kulte, in denen den Göttern Opfer in Form von körperlichen und sexuellen Ausschweifungen gehuldigt wurde. Je mehr gefeiert wurde und je mehr Menschen wechselweise miteinander geschlafen haben, desto höher war das Ansehen des Gottes. Im Mittelalter wurden solche Ausschweifungen mit körperlichen Strafen geahndet. In manchen Regionen sind sexuelle Orgien auch heute noch undenkbar. In Europa gibt es für Menschen, die diese Erfahrungen machen möchten eigens dafür eingerichtete Lokalitäten.

Manche Religionen brachten Tier- und Menschenopfer dar und es wurde allgemein als gute Sache gesehen. Heute würde in unseren Breiten die Menschen einer Sekte mit solchen Praktiken als abscheuliche Monster beurteilt und aus dem Verkehr gezogen.

Heilerinnen, die sich gut mit Kräutern auskannten oder sich besonders emphatisch um die Sorgen der Menschen kümmerten, waren bei vielen vorchristlichen Volksstämmen hoch angesehen. Die Christen wiesen diese Eigenschaften allein ihren Priestern zu. Sie stellten diese Frauen als Hexen dar, die einen Pakt mit Satan geschlossen hatten. Die Hexenverfolgung sorgte dafür, dass alle unbequemen Frauen und Männer aus dem Weg geschafft werden konnten. Die Gesellschaft hieß die Verbrennung der Beschuldigten gut. Heute stehen bei uns Heilpraktiker*innen, Kräuterkundler*innen und moderne Seelsorger*innen wieder hoch im Kurs. Starke und erfolgreiche Frauen werden respektvoll und mit Achtung betrachtet und behandelt. Wer Frauen verbrennt handelt böse.

Wir feiern heute erfolgreiche und reiche Menschen für ihren Wohlstand und ihr selbstbewusstes Auftreten in der Öffentlichkeit. Für Sozialisten oder Kommunisten waren und sind diese Menschen die schlimmsten Bösewichte überhaupt, da sie dem Volk den Wohlstand vorenthalten und nur an sich denken.

Du siehst also, dass so etwas wie gut und schlecht, gut und böse sich immer wieder verändert. Im Grunde genommen empfinden wir immer als schlecht oder böse, wenn uns etwas nicht passt oder wenn wir einen Nachteil durch die Handlungen anderer erfahren. Alles, das zu unserem Vorteil gereicht, sehen wir als positiv an.  Außerdem wollen wir das Gute vermehren und erhalten und das Schlechte meiden. Glücklich fühlen wir uns nur in den Momenten, die wir als durchweg positiv betrachten. Ein Leben ohne Mangel, in Reichtum, Gesundheit, mit vielen Freund*innen und einer liebevollen Familie ist die Idealvorstellung der meisten Menschen. Krankheiten, Missgeschicke, Unglücke, Sorgen, Nöte, Stress, Ängste und alles andere Negative soll am besten aus der Welt verschwinden, vor allem auch die bösen Verbrecher und Verbrechen.

Versetzt man sich in die Rolle eines Verbrechers, zum Beispiel eines Mafia-Paten, so sieht das schon anders aus. Er führt seine Geschäfte, um sich und den Seinen ein Leben in Wohlstand, Gesundheit und Glück zu ermöglichen. Die Maßnahmen, die er und seine Untergebenen dafür ergreifen, sind aus ihrer Sicht vollkommen in Ordnung. Schließlich hat es die Gesellschaft nicht anders gewollt. Menschen wollen Drogen nehmen, Sex kaufen, mit Sex Geld verdienen oder von ihrem Heimatland in ein anderes gebracht werden. Da dies auf legalem Weg nicht so einfach und einträglich ist, nutzt man eben die illegalen Wege.

Ein Einbrecher sieht es als sein gutes Recht, den besser gestellten Menschen ihr Eigentum wegzunehmen, um sich ein gutes Leben zu verdienen. Die Reichen wollen es ja nicht anders, sonst hätte der Einbrecher ja schließlich eine Möglichkeit gefunden, einfacher an Geld zu gelangen.

Der Betrüger findet es nur gerecht, dass die Dummen und Gierigen auf seine Maschen hereinfallen. Wären sie integer und schlau genug, bestünde für sie keine Gefahr, ihr Geld oder Hab und Gut an ihn zu verlieren.

So hat jeder Mensch für jede Handlung eine Rechtfertigung und findet bei Gleichgesinnten auch Bestätigung.

Die Armen finden es gerecht, wenn den Reichen das Geld weggenommen wird und es unter allen verteilt wird. Den Banken tut es doch nicht weh, wenn ein bisschen Geld abhandenkommt, die sind ja versichert. Da entsteht im Grunde genommen kein Schaden.

Der Ehebrecher findet es vollkommen legitim fremdzugehen. Würde sich seine Frau besser um ihn kümmern, gäbe es keinen Anlass dazu. Oder die Ehefrau liebt den Geliebten wirklich, will aber ihre Familie nicht im Stich lassen. (Das kann natürlich auch anders herum geschehen.)

So lange du der Handelnde (Akteur) bist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du deine Handlungen als positiv empfindest, auch wenn sie verboten sind. Vor allem solange du dich in Sicherheit wägst und glaubst, nicht erwischt und gefasst werden zu können, schiebst du zumindest die Gedanken und Gefühle beiseite, die dir sagen, dass du eventuell etwas Schlechtes oder Böses tun könntest. Besonders stark ist die Verdrängung, wenn Lust und Leidenschaft, Liebestollheit (also keine wahre Liebe, sondern eine Art eingebildeter Liebe) und das Belohnungssystem des Gehirns ins Spiel kommen. So lange du dich gut dabei fühlst und alles zu deinen Gunsten läuft, ignorierst du gerne die Folgen deines Handelns für andere. Am besten kannst du dir noch vormachen, du tätest es nicht nur für dich, sondern auch für andere. Unsere Verdrängungsmechanismen und die »wird schon schiefgehen«-Mentalität sind sehr stark in unserem Verstand verankert.

Natürlich weißt und spürst du genau, dass du jemand anderem schadest und deine Handlungen nicht in Ordnung sind.

Wir sollten deswegen positiv immer so definieren, dass unser Handeln nicht nur gut für uns, sondern auch für alle anderen ist und dass wir andere durch unser Handeln nicht verletzen oder wesentlich einschränken. Klar dürfen die Eltern den Handlungsspielraum ihrer Kinder zu deren Sicherheit einschränken. Sie müssen dies sogar, um den Nachwuchs vor Gefahren zu schützen, so lange dessen eigenes Bewusstsein noch nicht so weit entwickelt ist, dass sie Bedrohungen und negative Auswirkungen selbst einschätzen können. Ebenso ist es ganz legitim Menschen daran zu hindern, sich selbst in Gefahr zu bringen oder eben dafür zu sorgen, dass sie anderen nicht (mehr) schaden können. Jeder geht immer den Handel ein, die Konsequenzen für die eigenen Handlungen zu erleben. Dazu gehören eben auch Strafen und Folgen für Verbrechen und Straftaten.

Negativ sollte so verstanden werden, dass darin jegliche Verletzung und Einschränkung (mit den obigen Ausnahmen) deiner selbst oder der von anderen gegen deinen oder ihren Willen enthalten ist.

Ich gehe soweit, dass ich hier alle Lebewesen einschließe und dies nicht nur auf Menschen beziehe.

Wenn du begreifst, dass wir alle verbunden sind und alle dieselbe Seele besitzen, die nacheinander und doch gleichzeitig alle Leben lebt und alles erleben will, das es gibt, dann wirst du dich sicher fragen, warum sie dann auch Vergewaltigungen, Misshandlungen, schlimme Krankheiten und lebensunwürdige Zustände zulässt. Wenn du diese einzige Seele wärst, dann würdest du zusehen, dass es allen Teilen deiner selbst immer nur gut geht und dass überall die perfekten Zustände herrschen. Das tut die Seele auch. Aus ihrer Perspektive geht es ihr immer gut. In jedem Leben zu jedem Zeitpunkt ist für sie alles vollkommen, perfekt und in einer absoluten Waage.

Ich selbst habe körperliche und psychische Gewalt erlebt, die gegen mich gerichtet war. Ich habe teilweise lange dafür benötigt, um einen Umgang damit zu finden.

Taschenbuch und E-Book

findest du hier.

Die Mechanismen und Werkzeuge, die ich für mich gefunden habe, habe ich in diesem Buch ebenfalls beschrieben. Es fühlt sich richtig scheiße an, Opfer von Gewalt auf egal welcher Ebene auch immer zu werden. Allerdings habe ich die andere Seite ebenfalls kennengelernt, wenn man Macht über andere besitzt. Ich habe nie Gewalt angewendet und habe mich immer bemüht, diese Macht dazu zu nutzen, für alle das Beste herauszuholen. Manchmal stellte ich fest, dass ich sie in unbewussten Momenten manipulativ im Sinne von »das war doch gut gemeint« oder als Abwehrmechanismus missbraucht habe. Ich wollte Freund*innen in die richtige Richtung, wie ich sie gesehen habe, leiten. Oder ich setzte mich gegen Attacken zur Wehr, ganz nach dem Motto »Angriff ist die beste Verteidigung«. Im Nachhinein habe ich es jeweils als negativ für mich und die anderen betrachtet, da nicht nur sie die Nachteile erlebt haben, sondern ich genauso.

Die meisten Menschen, die anderen irgendeine Art von Gewalt antun, sind innerlich getrieben, fühlen sich selbst minderwertig, ungesehen und ungeliebt. Sie haben keine Chance, mit sich in den Frieden zu gelangen, solange sie zu Gewalt greifen. Viele Opfer, mit denen ich bisher gesprochen habe, haben durch die Verarbeitung der Gewalttaten und Vergebung für die Täter einen riesigen Schritt zu ihrem innerem Frieden getan.

Ganz genauso ging es Menschen mit schlimmen, vielleicht sogar tödlichen Krankheiten. Sie sahen das Leben durch ihren Krankheitsweg mit einem Mal ganz anders. Sie zogen viele Erkenntnisse daraus und hören mehr auf sich selbst und in sich hinein.

Manche Menschen sterben scheinbar unnötigerweise und unter unvorstellbaren Qualen an Krankheiten. Vielleicht ziehen sie selbst offensichtlich nicht viel aus ihrem Siechtum. Doch sie dienen zumindest den Überlebenden, also Familienmitgliedern, Freund*innen und Kolleg*innen als Mahnmal, wie wertvoll das Leben ist und wie leichtfertig wir es oft aufs Spiel setzen. Durch Freddy Mercurys Tod wurden Millionen Menschen das erste Mal bewusst mit der Existenz des HIV-Virus und der Krankheit AIDS konfrontiert. Selbst eine groß angelegte Aufklärungskampagne hätte dies nicht in dem Maße geschafft. Terry Pratchetts viel zu frühes Ableben durch Alzheimer machte viele Millionen Fans weltweit auf die Krankheit aufmerksam. Der Wissenschaftler Steven Hawking trotzte Jahrzehnte der als ALS bekannten Erkrankung des motorischen Nervensystems und vollbrachte trotzdem wahre Wunder auf seinem Forschungsgebiet. Dadurch wurde er ein Vorbild dafür, was ein Mensch trotz aller Hindernisse erschaffen kann.

Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen zeigen den »Gesunden« meistens Wege auf, mit Herausforderungen anders umzugehen. Durch sie wurden viele Errungenschaften der modernen Welt erst möglich. Sie lehren uns, dass wir stetig umdenken dürfen, um uns neuen Entwicklungen anzupassen.

Was mir als Beispiel im großen Stil dient, existiert auch im kleineren Rahmen im Familien- und Freundeskreis.

Viele oberflächliche und selbstsüchtige Menschen sagen von sich, dass sie durch die Krankheit zu sich selbst gefunden und erst dann ihre wirklichen Bedürfnisse kennengelernt haben, so dass sie diese befriedigen können. Das bewirkt, dass sie nun sogar Kapazitäten frei haben und das Verlangen besitzen, sich um andere zu kümmern und deren Bedürfnisse zu decken.

Wenn man die eigenen Bedürfnisse gar nicht kennt, kann man sie nicht befriedigen. So ist man ständig mit sich selbst und der Suche nach der passenden Füllung für das unendlich große Loch beschäftigt. Das Loch kann man zwar spüren aber nicht benennen. Deswegen schlagen alle Versuche, ersatzweise andere Bedürfnisse zu stillen fehl. Manchmal liegen die eigenen Bedürfnisse auch tatsächlich darin, die Bedürfnisse anderer zu befriedigen, anderen eine Freude zu bereiten oder einfach andere zu lieben. Ist man nun zu sehr mit sich selbst beschäftigt, kommt man gar nicht darauf, die eigenen Bedürfnisse bei anderen zu suchen. Anders herum ist es genauso, dass Menschen die Bedürfnisse anderer stillen, anstatt sich um die eigenen zu kümmern. Hier tritt das Kümmern um andere als Ersatz an die Stelle der Selbstwahrnehmung und dem Stillen der eigenen Bedürfnisse.

Menschen, die in unmenschlichen Umgebungen leben, machen Erfahrungen, die in anderem Umfeld unmöglich sind. Manche schaffen es in ein besseres Leben, andere siechen dahin und sterben in dieser Umgebung. Viele Menschen erleben dort die reine Liebe, echten Zusammenhalt und unverrückbares Vertrauen in Freund*innen und Familie, da hier kaum materielle Ablenkungen existieren. Wieder andere durchleben Neid, Eifersucht und Hass auf Menschen, denen es besser geht, und ziehen daraus ihre Erkenntnisse. Ohne diese Umgebungen wären diese Erfahrungen schlicht nicht in diesem Umfang und dieser Qualität möglich.

Um inneren Frieden und das höchste Bewusstsein zu erlangen, war es für mich auch hier wichtig, eine Mitte zu finden.

Es gibt also beinahe so viele Gründe für negative Handlungen, die Existenz lebensbedrohlicher Krankheiten und lebenswidriger Umgebungen, wie Liebewesen existieren. Für jede Handlung gibt es den entsprechenden Empfänger und wir alle sind mal Ausführende und mal Annehmende.

Warum eigentlich das narrativ in der Überschrift? Ein narrativ nennt man eine Sinn stiftende Erzählung oder einfach eine Geschichte. Im Kindesalter hören wir viele Geschichten. Märchen und Sagen waren vor allem dazu da, den Kindern und Erwachsenen vor Augen zu führen, was die Gesellschaft akzeptiert und was sie ablehnt. Kinderbücher verfahren sehr ähnlich, sie enthalten fast immer eine Moral in ihrem Kern. Und die Moral von dieser Geschichte ist es, dass wir durch Erzählungen in Büchern, in Presse, TV, Film und sogar durch die Geschichten der Familie, Nachbarn und Freund*innen immer wieder präsentiert bekommen, was gut und was böse ist. Die meisten Erzählungen zielen genau darauf ab, uns den aktuellen Rahmen des erwünschten Verhaltens zu erklären. In Ausnahmesituationen wie der Corona Pandemie war es plötzlich gut eine Maske zu tragen und böse, sie zu verweigern. Vorher bestand sogar ein Vermummungsverbot in vielen Situationen. Monatelang beherrschte die Diskussion um die Sinnhaftigkeit dieses Instruments die Gespräche der Menschen und die Inhalte der Medien. Vorher kannten wir dies nur aus asiatischen Ländern, in denen öfter sehr dichter Smog herrschte.

Die Geschichten von gut und böse sind überall. Aber in Wirklichkeit erzählen sie nur vom derzeitigen Ausschnitt des erwünschten menschlichen Verhaltens.

In Wirklichkeit existieren gut, schlecht und böse nicht. Sie liegen stets im Auge des Betrachters. Die Wertung ist immer nur im Bezug zur Kultur des Ortes möglich, an dem du dich gerade befindest. Die dort aufgestellten Regeln sollen eine bestimmte Art des Lebens miteinander ermöglichen.

Auch deswegen ist Verständnis ein großer Schritt für mich gewesen. Ich versuche jeweils auch die zu verstehen, die für mich undenkbare Handlungen begehen. So komme ich mit der Verarbeitung besser klar und gelange schnell wieder in meinen Frieden.

Wenn mir etwas Schlechtes widerfährt, hilft mir das Verständnis, dass die Tat im Rahmen der Erfahrungswelt des Handelnden geschieht, ihm zu vergeben.